assitierte Berufsausbildung

 

 

Unternehmen der Region bieten wir im Hinblick auf die Berufsausbildung an:

 

  Assistierter Ausbildung (AsA)
Charakteristika:
Die Assistierte Ausbildung gliedert sich in folgende Phasen:
ausbildungsvorbereitende Phase (Phase I) – fakultativ grundsätzlich maximal bis zu sechs Monaten:
Standortbestimmung, Berufsorientierung, Profiling, Bewerbungstraining, berufspraktische Erprobungen und aktive, speziell auf die Belange des einzelnen Teilnehmenden und des einzelnen Betriebes ausgerichtete Ausbildungsstellenakquise in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit (AA) bzw. dem Jobcenter (JC) sowie Unterstützung der Teilnehmenden und der Betriebe bei Formalitäten vor und beim Vertragsabschluss.

ausbildungsbegleitende Phase (Phase II) bis zum individuellen erfolgreichen Ausbildungsabschluss:
Unterstützung der Teilnehmenden und der Betriebe während der betrieblichen Ausbildung sowie Vorbereitung des anschließenden Übergangs in eine versicherungspflichtige Beschäftigung in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit / dem Jobcenter.
 
Wesentliche Inhalte


1. Planung:
Zu Beginn der Maßnahme führt der Bildungsträger mit jedem Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch.

2. Sozialpädagogische Begleitung: Ziel der Sozialpädagogischen Begleitung ist die Bewältigung von Hemmnissen durch Herstellung der individuellen Grundstabilität bei Problemlagen sowie die Herstellung eines positiven Lern- und Arbeitsverhaltens der Teilnehmenden. Bestandteil der Alltagshilfen und des Verhaltenstrainings ist die Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen als berufsübergreifende Kompetenzen, um Teilnehmende auf die wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten.

3. Förderung von IT- und Medienkompetenz: Im  Rahmen  der  Förderung  sollen  die Teilnehmenden  in  die  Lage  versetzt  werden,  verschiedene  Medien selbstständig  anwenden,  zielgerichtet  nutzen  und  die  gewonnenen  Informationen bewerten zu können.

4. Austausch- und Lernangebote: Für alle Teilnehmenden werden zusätzliche  Austausch-  und  Lernangebote  bereitgestellt, die  sie  darin  unterstützen,  die  persönlichen  und  berufstheoretischen Anforderungen einer betrieblichen Ausbildung zu bewältigen.  Dies erfolgt in unterschiedlichen Formen wie z. B. 
•  Lern-  und  Austauschgruppen, •  Stütz-  und  Förderunterricht  zur  fachtheoretischen  und  fachpraktischen Förderung, •  Angebote  zur  Prüfungsvorbereitung  (Zwischen-  und  Abschlussprüfung)

5. Elternarbeit: Eltern/Erziehungsberechtigte  der  Teilnehmenden  werden durch den Ausbildungsbegleiter ggf. in Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen gezielt in die Begleitung einbezogen werden, soweit dies für den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Unterstützung sinnvoll und erforderlich ist. 
 

Zielgruppe: Teilnehmer Die Förderung als Teilnehmer richtet sich an junge Menschen, die
• lernbeeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind und • i. d. R. ohne berufliche Erstausbildung sind und • die Ausbildungsreife und Berufseignung besitzen und • nicht vollzeitschulpflichtig und • i.d.R. unter 25 Jahre alt sind und • wegen in ihrer Person liegender Gründe ohne die Förderung eine Berufsausbildung in einem Betrieb nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich beenden können.

Betriebe Förderungsfähig ist jeder Betrieb, der
• zumindest ernsthaft seine Bereitschaft erklärt, einen Teilnehmer in betriebliche Ausbildung zu übernehmen (Phase I) bzw.
• einen Teilnehmer in betriebliche Ausbildung übernommen hat (Phase II). 
 
Gesetzliche Grundlage:
Assistierter Ausbildung (AsA) nach § 130 SGB III bzw. § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 130 SGB III.